Den Determinismus aufheben

Affirmation

Die Letzten ihrer Art werden oftmals als Helden gefeiert.

Gedanke

Eine kleine Warnung

Für einen anderen Menschen dessen wahren Weg aufzuzeigen, das würde etwas nicht Durchführbares sein. Da wäre alles determiniert, was dazu erkannt werden kann. Dann wird eine Auffassung des Lebens allein nur so vereinfacht wie ein Kreuzworträtsel sein, bei dem es einzig darauf ankommt, schneller als andere die vorhandenen Felder zu erraten. Und doch würde man so nicht einmal eine Preiselbeere gewinnen können. Selbst dann, wenn die Welt voll von Beispielen solcher Determinationen sein wird, haben diese doch keinen eigentlichen Wert. Es würde darum zu nichts nützen können, sich mit diesen eingehend zu befassen.

Es soll der Mensch für sich eine Kraft zu eigen haben, um etwas zu bewegen. Da tritt man in konträrer Weise zu diesen Deterministen auf und gestaltet das eigene Dasein. Was jenen unmöglich erscheint, wird für ihn leicht zu erfüllen sein. Alle Kultur geht vom Menschen und dessen Dingen aus. Das soll etwas Wahres sein, egal wer das festgestellt haben wird.

Dokumentation

Einen Lotus pflegen

Im Laufe der Zeit bei meiner Arbeit an meinem Karteikasten habe ich es feststellen können, dass mir manch ein Bewusstsein für jene feinen Kräfte zur Ausrichtung meines Leibes erwachsen ist. Da habe ich mich sehr darüber gefreut. Das, was ein Physiker als das Moment ansieht, mit welchem die beiden drehenden Räder eines Fahrrads den Fahrradfahrer aufrecht halten, finde ich nun in ähnlicher Weise auch bei mir vor. Es soll eine natürliche Größe sein, welche darum auch vorkommen kann. Als solche wird sie aufzufassen sein. Man wird diese darum auch bei sich wahrnehmen können.

Getreu dieser Normalkraft lasse ich es zu, dass etwas auf mich einwirkt und mich aufrichtet. Dabei vollziehe ich manchen Handlungsschritt und stelle es fest, dass die Widerstände gegen meine Willenskraft sich reduziert haben. So habe ich manche Erleichterung dadurch erfahren.

Dokumentation

Ein Mangel der eigenen Dinge

Es wäre gut, jene Idee als wahr anzunehmen, dass der Mensch als solcher immerzu etwas Gutes und Richtiges für sich zu bewahren versucht. Es wäre dann aber auch anzuerkennen, dass so etwas keine kleine Aufgabe sein wird. Dieser Sachverhalt soll von uns gesehen werden. Das wird uns zu einer gewissen Auffassung des Gegebenen führen, dank welcher wir die Beweggründe eines Menschen richtig zuordnen und verstehen.

Das Leben eines Menschen soll ein in ruhiger Manier vorkommendes sein. Es sind die Hände, mit denen der Mensch die Dinge anpackt, nach denen er sich also auch ausrichten wird. Alles an ihm wird seinen Handgriffen nachzuordnen sein. Ohne einen Begriff davon, was der Mensch da gerade tut, wird keine Kommunikation mit diesem möglich sein. Sonst wird eine Phase der wechselseitigen Irritation stattfinden, welche keinem weiterhilft. Genauso gelte es uns etwas, jedem seine Hände zu belassen, wie sie sind. Die Handgriffe eines anderen sollten nicht von uns gestört werden. Hände hat der Mensch immerzu. Diese tragen zu jeder Zeit einen Griff an sich, da der Mensch über eine eigentliche Körperspannung verfügt. Diese Körperspannung wird es nun sein, dank welcher sich die Dinge des Leibes am Menschen fügen. So wird dieser Körper zu einem Verbund für das Gesamte des Menschen. An diesem enthalten sind alle virtuellen Fertigkeiten eines Menschen, welche dieser über seine eigenen Handgriffe anzusprechen vermag.

Das soll nun eine Betrachtung der leiblichen Hülle sein, welche jedem Menschen in gleichwertiger Weise gegeben sein wird. Zusätzlich zu dieser verfügt ein solcher aber auch über eine eigene Sprache, mit deren Zuhilfenahme er sich ausdrückt. Das soll uns klar sein. Ohne einen eigenen Zugang zum Wesen der Dinge, wie er durch eine Sprache verkörpert wird, verbleiben dem Menschen allein nur wenige weitere Möglichkeiten zu einer Gestaltung seiner Lebenswirklichkeit. Da es die Sprache sein wird, welche Ausdruck und Eindruck einer inneren Resonanz am Menschen ist, wird es auch sie sein, welche unsere Wünsche an dieses Dasein vermittelt. Solche stellen das Fundament des eigenen Lebens dar. Ohne welche an sich zu tragen, kann kein Mensch sein Ich vernehmen oder dieses gar mit einem dafür erforderlichen Vermögen ausstatten. Ein Verkennen dieses Sachverhalts wirft uns Menschen in der Entwicklung eventuell zurück.

Das Dasein eines Menschen zu führen, ohne einen gewissen Wunsch an sich zu tragen, wird trostlos sein. Der für Schneider richtige Wunsch lautet, mit Worten formuliert, folgendermaßen. 'Ich möchte dieses Leben erfahren.' Er resultiert aus der liebevollen Annahme der Fürsorge seiner Eltern. Ja, Wünsche werden richtigerweise durch das Hilfsverb 'möchten' eingeleitet. So wie es einem Kind zustehen wird, die eigenen Eltern liebevoll zu behandeln, soll es einem erwachsenen Menschen zustehen, einer Sache zu dienen, für welche er sich einsetzen möchte. Da wäre der Plan des Lebens bereits zur Hälfte erfüllt. Können wir es uns da jetzt schon vorstellen, was daraufhin folgt? - Getreu einer Betrachtung des Daseins als Mann in der indischen Kultur sage ich das nun folgende. Der Heranwachsende wird irgendwann zu einem Haushälter und Familienvater. Als solcher hat er vieles zu bewegen. Erst in der vierten Phase seines Lebens widmet er sich seiner Erlösung. Als Greis zieht er sich darum zurück und praktiziert den wahren Yoga. Ein solches System möchte Schneider nicht auf den Kopf stellen und lässt sich darum Zeit dabei, seine Dinge zu vollbringen. Wenn er ein Knecht sein wird, dann allein nur für den einen Herrn, welchem er auch zu dienen bereit ist.

Ihm selbst ist es wichtig, für sich entsprechend seiner eigentlichen Belange in diesem Dasein einzutreten. Diese möchte er einmal verwirklichen. Da soll es Ihnen bald klar sein, dass seine Maxime 'Bewahrung und Bewährung' große Relevanz für sein Dasein besitzt. Diese wenigen Worte können als Schlüssel zu seinem Verhalten als Mensch aufgefasst werden. Dazu bekennt er sich. Ihm geht es dabei selbst um ein Verständnis für das ihm Vorgegebene sowie um einen Begriff davon, was das für das Ganze und Gesamte seines Lebens ausmacht.

Dokumentation

Eine gute Tat erwirken

Das Erwirken einer für das Leben selbst zuträglichen Weise, um dieses zu führen, wird für jeden einzelnen von uns Menschen etwas Erforderliches sein. Im Blickpunkt steht dabei das lebendige Glück. Was wir da erkennen, soll diesem dienen. Wir möchten von dieser Erkenntnis einen Weg für dieses Dasein als Mensch in einer einfachen Art ableiten. Niemand bedarf einer Sache, wenn diese nicht durchführbar sein würde.

Also richten wir unser zweites Augenmerk auf die Erreichbarkeit davon aus, was uns vorgegeben ist. Die Nähe dieser Sache zu uns macht etwas möglich, was es sonst nicht geben würde.

Dokumentation

Einen Eindruck gewinnen

Folgenden Gedanken habe ich zuweilen dabei, wenn ich an meinen Wikis arbeite. Ich glaube es, dass meine Schriften sowohl von ihrem Gehalt als auch von ihrer Form stimmig ausfallen müssen, ehe sie bei einer Leserschaft gut angenommen werden. Da setze ich mich intensiv, aber bedacht mit der Güte meiner Gedanken und Ideen auseinander und bestimme deren Wert für mich.

Idee

Einen Abstand aufrechterhalten

Zur Verbesserung seiner eigenen Gewohnheit ist es für den Autor Schneider hilfreich, phasenweise einen gewissen Abstand zum bereits Geschriebenen aufrechtzuerhalten. Darum macht er bei Werk bald wieder eine Pause. Da wartet er dann manchmal ein, zwei Tage ab, ehe er seine Arbeit daran fortsetzt. Dabei setzen sich seine Gedanken ab und gewinnen ihre eigentliche Form zurück.