Die Rezeption des Augenblicks

Idee

Eine Rezeption des Augenblicks

Das Schöne am Leben soll seine wahre Begebenheit sein. Was es gibt ist wirklich das, für was wir einstehen können. Bei einer Rezeption des Augenblicks, welcher für uns zuweilen wie ein kostbarer Schatz sein kann, wird das möglich sein. Das kann uns einen Zugang zum tatsächlichen Geschehen ermöglichen.

Was wird dabei zu betrachten sein? - Einmal sind da wir selbst mit unserer Stimmungslage. Und es gibt da noch etwas Weiteres. In dieser Welt, welche wir erkennen, geht es anderen Leuten genau so wie uns. Nehmen wir doch einfach den Menschen in unseren Fokus, um das vernehmen zu können.

Gedanke

Eine Lesart untersuchen

Zuweilen können aufgeschriebene Worte eine Melodie an sich tragen. Es gibt für jede Sache mehrere Arten, um sie zu interpretieren. Wer etwas richtig verstehen möchte, muss darum auch die wahren Bedingungen kennen, die für sie gelten sollen. Richtig verstanden wird allein nur jenes Wort sein, welches dem Sinn seines Verfassers so entspricht, wie er diesen bei sich gedacht und empfunden hat.

Dokumentation

In Vorbereitung auf etwas Weiterführendes sein

Das Leben des Menschen ist verbunden mit einem Dasein, innerhalb dessen der Mensch begrenzt ist und nur über beschränkte Kräfte sowie ein endliches Vermögen verfügt. Mit solchen Bedingungen hat der Mensch zurechtzukommen.

Im Vorteil wird da jener sein, welcher diesen Aufbau der Dinge seines Daseins gut erkennen kann. Die Fragestellung, was es da für eine Regel geben wird, um unter solchen Verhältnissen das eigene Dasein geordnet führen zu können, ist eine wichtige.

Ich habe es für mich erwählt, dass ich Gutes wie Schlechtes gleichermaßen für mich bewahren möchte. Das Gute ist dazu da, um es zu teilen, das Schlechte behalte ich im Gesamten zurück. Es ist da für mich hinfällig, ob das von jemandem anderen für gut befunden wird, dass ich so verfahre.

Idee

Ein Wandel und ein Wechsel

Das Gegebene dieses Daseins soll eine Vorgabe für uns Menschen sein. Es hat mehrere, voneinander eindeutig unterscheidbare Komponenten.

Da etwas Gegebenes aufgefasst werden muss, wird die Auffassung eines Menschen auch jene dafür relevante Begabung sein, un dieses zu erkennen. Alle Verwirklichung eines Menschen wird dieser Aufgabe nachzuordnen sein.

Es wird alles Gegebene zugleich als Gegenwart eines Menschen vorkommen und Ausdruck der Vergangenheit sein. Da hat es sehr viele, sehr unterschiedliche Komponenten an sich, was Spuren sein sollen. Als solche tragen diese zur Vermittlung des Gegebenen erheblich bei. Eine Gegenwart beschränkt sich dagegen allein nur auf die Veränderung der Dinge in der Art ihrer wahren Erscheinung, als Bewegung also.

Lediglich diese Veränderungen machen es aus, was an dieser Welt als Spur vorkommen kann. Was aber werden die Bestandteile sein, wegen denen diese Spuren erscheinen können?

Das Bewegte an der Natur sorgt für ihren Wechsel. Aus der Schöpfung werden virtuelle Aspekte entnommen und finden zu ihrer Emanation bei uns. In gleichem Maße gehen virtuelle Werte auch wieder verloren, wie diese geschöpft worden sind und bestehen da allein nur mehr optional. Das wird zu beobachten sein.

Der Wandel der Dinge erfolgt durch ihre Dekonstruktion. Eine Konstruktion wird niemandem gelingen. Alles vom Menschen geschaffene Gut ist eine Folge dieses Raubbaus an der Schöpfung. Man macht Gebrauch von der Gelegenheit zu einem Wechsel der Dinge und entreißt so der Erde ihr Herz. Dieses pulsiert weiterhin, erhält ihre Lebendigkeit, ist aber von ihrer Kraft abgeschieden und verliert darum an Wert.

Wie kolossal auch die Bauten der Menschen und ihre Produktionsstätten sein werden, das würde nicht von Bedeutung sein. Was da umgeformt und gefügt wird, das ist das Gut der Mutter Natur. Die Narben, welche der Mensch an ihr schon hinterlassen hat, zeugen von ihren Verwundungen. Uns Menschen hat die Frucht der Erde nicht ausgereicht, um uns zu ernähren. Darum betreiben wir diese Ausbeutung an ihr. Im Grunde bilden wir uns vieles ein. Wir glauben zuweilen sogar, dass wir das Recht dazu besitzen, so etwas zu tun. Dabei ist es in der Hauptsache ein immaterielles Gut, was wir dadurch zerstören.

Des Menschen Kreise zeigen es auf, wo er zuhause ist. Dort befindet sich alles, was er hat. Das soll sein Fundus für dieses Dasein sein. Die Art dieser Dinge sowie deren Güte geht mit der Zeit verloren, da des Menschen Werke vergänglich sind. Da unterliegt seine Leistung einem Wandel, der Wechsel der Gegebenheiten bedingt den Menschen stark in seinem Glück.

Dokumentation

Kommentar zum Aufbau des Karteikastens

Wer diese Seiten von mir aufgerufen hat, der wird sich gewisslich erstmal etwas darüber wundern, was das hier eigentlich sein wird. Zu speziell sind meine eigenen Schriften und Bilder, als dass so etwas nicht zu erwarten sein würde. Doch ich habe das auf dem Schirm. Das kann so wahr sein. Es wird auch seinem Gehalt nach gültig bleiben. Ich habe es derweil nicht vorgehabt, all das Spezielle und Eigene von mir aufzugeben, weil es einen Schatz für mich selbst verkörpert. Es hat mir viel Freude bereitet, das alles einmal zu erstellen. Ich möchte das Gute davon auch weiterhin bewahrt wissen.

Dabei ist es so, dass die Art des Aufbaus meiner Seiten im Baukasten den Umständen geschuldet ist, welche meine eigene Lerntechnik mit sich bringt. Ich genüge bei der Erstellung dieser Dinge vornehmlich mir selbst und keinem anderen. Dort, wo das Meinige noch nicht für andere gut verständlich geworden ist, habe ich das so hinzunehmen und abzuwarten, ob es mir gelingt, das zu richten.

Mein Werk dient mir selbst zur autodidaktischen Schulung. Ich habe allein nur sehr wenige Dinge in petto, welche ich zur Darstellung der eigentlichen Belange von mir einsetzen kann. Alles andere wird durch die Schriften von mir vorbereitet und kommt nach und nach erst zustande.

Ich wende ein ungefähr zu bestimmendes Verfahren zur Erstellung dieser Schriften an. Es ist ein Protokoll des Bedenkens meiner Dinge, was ich da aufschreibe. Bei 'Freischreibstunden' mache ich das. Entsprechend dieser Art sind meine Werke entstanden. Eine zunehmend bessere Kenntnis der richtigen Verwendungsweise jenes im Sprachgebrauch von mir vorkommenden Vokabulars hat mir wirklich schon bei Werke weitergeholfen. Es ist zu ersten, gut lesbaren Texten bei mir gekommen, als ich diese dann auch noch um genügend deutliche triviale Anteile ergänzt habe. Da sind meine Dinge mit einem Mal besser verständlich geworden und haben angenommen werden können. In einem solchen Zustand habe ich diese belassen.

Ob das Ganze, was ich bisher schon erstellt habe, nun bereits einer Leserschaft genügen kann, das bleibt derweil noch immer fraglich. Es kann bisher kein Abschluss dieser Dinge von mir in Aussicht gestellt und terminiert werden. Und doch bemühe ich mich mehr und mehr darum, die noch offenen 'Baustellen' daran auf eine dafür geeignete Weise abzuschließen.

Im Grunde ist dieses Werkschaffen ein Glücksumstand für mich. Gott sei Dank kommt das alles so in meinem Leben vor! - Gar vieles habe ich da bereits so weit vorangebracht, dass ich nun damit zufrieden sein möchte. Ich stehe jetzt noch am Anfang meiner Dinge, bin aber schon glücklich damit, was ich durch diese erhalten habe. Würde ich wahrscheinlich mit einem solchen Werk nicht bei anderen Leuten Gefallen erwecken oder gar auf einen grünen Zweig kommen können, so prosperieren meine anderen Dinge in diesem Dasein doch bereits etwas dadurch, dass ich so rege am 'Baukasten' tätig bin.

Im Rückblick betrachtet ist diese erste Epoche eines Kontaktes mit dem Internet für mich eine sehr arbeitsreiche gewesen. Seit dem Jahr 2006 dauert diese an. Ich habe die bisherige Zeit dazu genutzt, um eine eigene Werkschau meiner malerischen Arbeiten vorzubereiten sowie das Drumherum an Worten zu erstellen. Mittlerweile weht ein frischer Wind auf vielen dieser Seiten und wirkt sich heilsam auf mich selbst aus.

Idee

Mit der eigenen Vorstellungskraft arbeiten

Das eigene Gut gelte es aufzufassen und richtig zu erkennen. Dabei wird es eigentlich gleich sein, wer gerade der Besitzer dieser Sache ist. Wichtig wird es allein nur sein können, um was es sich dabei handelt. Man wird es als eine eigene Basis für dieses Dasein einsetzen können. Mit diesem Kapital soll auf lange Sicht etwas zu erwirtschaften sein.

Es gelte etwas, anhand der einem selbst zur Verfügung stehenden Mittel sein eigenes Gut aufzubauen. Das sollte man nicht allein nur Kraft der eigenen Hände tun. Man mache das auch Kraft des eigenen Vermögens. Man sollte dieses Eigentum nicht über Gebühr in Frage stellen. Ein innerlicher Halt wird einem wahrscheinlich gewährt, wenn man einen solchen zulassen kann.

Dokumentation

Ohne Hilfsmittel arbeiten

Es ist für mich eine vorgegebene Sache, dass ich keine zu den mir eingegebenen Dingen zusätzlichen Hilfsmittel verwende. Das entspricht mir. Meine Werke gelingen auch so ganz gut.

Ich begehe einen immerzu gleichartig aufgebauten Weg. Meine Dimension ist sehr einfach dabei. Ich bin, was ich bin, und begnüge mich damit, was so vorkommt.

Dokumentation

Schreckt das Benannte ab?

Innerhalb meines Karteikastens betreibe ich eine eigene Form der Sprachgestaltung. Das tue ich so, um jene Gedanken und Ideen von mir klären zu können, welche ich da habe. Meine bereits bestehende Basis dient mir zur Selbstfindung wie auch zur Absicherung des Eigentlichen von mir. Darum hat diese einen hohen Wert für mich. Sie ermöglicht mir mein Werkschaffen.

Ich versuche dabei das aufzuschreiben, was mich gerade umtreibt. Dieses bringe ich zu Datei. Hernach siebe und filtere ich die Worte, bis sie einen gutartigen Gehalt offenbaren. Diese Technik habe ich mir über viele Jahre hinweg angeeignet. Mit ihr kann ich umgehen. Manches Wahre entsteht so.

Habe ich die einzelnen Aussagen erst einmal richtig ausgedrückt, so kann ich diese auch bald untereinander gewichten. Dann fällt es mir mitunter etwas leichter damit umzugehen.

Idee

Sich selbst an etwas Wahres erinnern

Das Lesen der eigenen Schriften ist für mich etwas Schönes, weil dadurch mir etwas möglich wird. Da kann ich das Bedenken früherer Tage auffassen und am heutigen Erleben reflektieren.

Gedanke

Sprache hat Eigenschaften

Es soll so wahr sein, dass der Mensch sich mit dem eigenen Wort ausstatten kann.