30 gute Dinge

Idee

Zuversicht

Das Dasein eines Menschen hat einen eigentlichen Aufbau. Dieser Aufbau soll Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat und Jahr für Jahr der gleiche sein und uns eine Struktur verleihen. Doch nicht allein nur auf das Zeitliche bezogen würden sich da solche Strukturen am Menschen herausbilden können. Auch in manch anderer Hinsicht wird es für uns so vorgegeben sein, dass wir gewissen Bedingungen in diesem Dasein unterliegen.

Das Wesentliche an der Struktur jener wichtigen Dinge eines Menschen wäre ihre wiederkehrende Natur, beziehungsweise ihre beständige Art. Das soll auch für unser Bedenken des Gegebenen so gelten. Alles das, was von seinem Wesen her wiederkehrend ist, gehört auch wirklich zum Dasein eines Menschen dazu. Dafür besteht Gewissheit. Für das Beständige an unserem Wesen sollte das nicht in einem geminderten Umfang Gültigkeit haben. Aus diesem Grund wird es etwas Gutes sein, sich das zu überlegen, wann und wo man denn die bereits vorhandene Struktur der eigentlichen Dinge in nutzbringender Weise einsetzen und aufrechterhalten können wird.

Da kann man bereits ans Werk gehen, wenn man diesen Gedanken klar gefasst hat. Ich habe dazu den Weg eines Schreibers für mich erwählt. Ich mache das, weil ich so jederzeit von zuhause aus, ohne großartige Mittel dafür aufbringen zu müssen, etwas leisten kann. Dessen bedarf ich. Die eigene Betätigung wirkt so förderlich bei mir nach. Zusätzlich zu diesem Schreiben male und musiziere ich zeitweise, was mir einen Ausgleich dazu verschafft.

Bei mir ist es so wahr, dass ich bei der Arbeit an meinem Karteikasten meinem oftmals in rasanter Weise arbeitenden Geist manche Gelegenheit dazu verschaffen kann, sich auf ein gegebenes Konstrukt aus Texten zu besinnen und dieses zu begreifen. Das hat mich in meiner Ruhe geschult. Auch habe ich dabei Ordnung in meine Dinge bringen können. Damit befasse ich mich gerne.

Jenes chaotische Element, welches ich über viele Jahre hinweg fast durchweg an mir getragen habe, habe ich somit zeitweise wieder in den Griff bekommen. Da kann ich meine spontan erzeugten 'Gedankenprotokolle' endlich berichtigen und begradigen. Innerhalb dieses Karteikastens mit seinen Wikis habe ich es geschafft, das Wesentliche davon zu ordnen, zu sortieren, anzubringen und auch auszugestalten, was mich ausmacht. Ich habe es dabei versucht, das richtig zu verstehen, was bei mir wirklich gegeben ist. Ja, ich habe das in Erfahrung bringen wollen, wie es um mein Leben und mich gerade steht. Dabei habe ich diese Arbeit hieran als einen Glücksumstand für mich empfunden, welcher meine Befähigungen absichert und diese zum Teil auch erweitert. Das ist so für mich wahr geworden, weil diese Schriften und das Lesen davon mir dabei geholfen haben, mein Wesen in sprachlicher Hinsicht zu verdichten. Manches Gute hat so von mir bald schon verwirklicht werden können.

Welche Bedeutung hat dieser 'Baukasten' für mich selbst? - Diese Kartei soll etwas sein, das mir dabei hilft, mit sprachlichen Mitteln eine gewebte Sache, etwa einen Text zu erzeugen. Als Fundus besteht sie bereits und trägt so manches Beispiel für mein mögliches Wirken in sich. Da gibt es dafür einen Rahmen vor, was ich leisten kann. Was ich früher bereits einmal aufgeschrieben habe, daran halte ich mich weitgehend. Ich erhalte das auch.

Das alles, was hier aufzufinden ist, gestalte ich selbst aus, um die Substanz davon zu erkennen. Dazu betrachte ich den 'Baukasten'. So finden meine Dinge zu ihrem Bestand bei mir. Da sichte, ordne und gewichte ich das Gegebene. Manches Konstrukt lerne ich so kennen und kann mich von dessen Funktionalität dann eingehend überzeugen. So habe ich manche Überlegung tätigen können und etwas klar für mich gewonnen. Das hat Substanz, aber auch Eigenschaft. So bilde ich mich und gewahre die innerliche Bebilderung meiner Person. Daraus resultiert jene Matrix der (bereits) für mich feststehenden Dinge. Sie soll es sein, welche ich nun endlich vereinheitlichen möchte.

So komme ich dazu, diese Matrix zu erschauen. Sie wird einmal in mathematischer Hinsicht eine Grundlage dafür bieten können, dank welcher das 'Mandala meines Herzens' von mir proportioniert werden kann. Das soll es mir möglich machen, das Chaotische an den eigenen Dingen aufzugeben.

Wie ist nun mein Befinden bei der Erbringung dieser Arbeit an meinem Karteikasten für mich? - Ich kann mich hier einbringen und auch das alles dabei genau ausführen, was ich dazu zu sagen habe. Und das mache ich seit Jahren bereits so. Dabei ist auch einiges entstanden. Das fördert mich. Es dient mir zur Bewahrung meines Habitus.

Dokumentation

Freude

Ich habe mit dieser Kartei so etwas wie einen eigentlichen Kelch, ein Gefäß für meine eigenen Dinge geschaffen. In dieses vermag ich meine Fülle einzuschenken. Somit bleibt mir etwas davon für spätere Zeiten erhalten. Ich werde damit in Zukunft umgehen können. Jene mögliche Vielheit der bei mir aufkommenden Impulse habe ich durch deren Vereinheitlichung deutlich reduzieren können. Das hat mich gestärkt. Jene Gedanken und Ideen von mir reduziere ich auf das mir Vorgegebene, weil das wesentlich ist. Es wird allein nur zu leisten sein.

Das, was ich aus einem eigenen Vermögen heraus zu schöpfen weiß, tue ich nach und nach in die dafür vorgesehen Töpfe, Das sollen die jeweiligen Wikis sein. Ich möchte meine Gedanken und Ideen wirklich gerne mit deren Zuhilfenahme für andere Menschen verständlich anbringen können.

Jene Matrix der eigentlichen Dinge soll uns Menschen auf eine gleichwertige Weise vorgegeben sein. Dank dieses Daseins wird sie für einen Menschen selbst greifbar. Seinem Schicksal würde er so zwar nicht ausweichen können, aber er kann es sich doch zumindest gut einrichten, was ihm gegeben ist.