Bemerkenswertes

Dokumentation

Bemerkenswertes

Meine Seiten, die Bilder, die Texte, die Musik, all das soll mir selbst gut gefallen, schließlich habe ich es ja so hergestellt. Und doch hat es das mitunter leider gar nicht getan. Ich finde meine Sachen noch immer etwas arg ungeordnet und manches davon wird auch in Wahrheit wenig schön sein. Nicht dass ich etwa ein großer Ästhet sein würde, aber es hat mir nicht immer einfach so bereits gut gepasst, wie ich das Meinige darstelle. Und doch ist mir manchmal gar nichts Besseres eingefallen als das, was ich da gerade gekonnt habe. So bin ich zeitweise dazu übergegangen, etwas verzagt zu sein. Wenig ist gut gelungen von dem, was schon da ist und diese Werkschau ausfüllt. Das, was von mir selbst bereits ausgestaltet worden ist, wird zumeist von einer etwas schlechten Machart sein, wie ich glaube. Meiner eigenen Natur werde ich so vielleicht gerade gerecht. Damit könnte ich jedoch nicht bestehen. Das würde nicht zu erwarten sein, dass so etwas gelingt. Ich entsage darum wirklich gerne einer eigentlichen Überhöhung von mir oder gar einer Verherrlichung meiner Dinge. Dabei soll es so wahr sein, dass ich es gut verstehen kann, wenn jemand nichts Gutes an meiner Werkschau finden könnte.

Ganz konkret versuche ich es, mit dieser Werkschau das in Worte zu fassen, was ich von meinen eigenen Dingen und darum letztlich auch von mir selbst einmal gedacht und wahrgenommen habe. Jene Reaktionen meiner Mitmenschen auf diese Sachen sind extrem undurchsichtig für mich. Praktisch gesagt ist es so, dass es kaum welche gibt. Es wäre ein schöner, aber vielleicht doch auch ein fragwürdiger Traum, mir selbst etwas Weitergehendes von dieser Arbeit für meine Zukunft zu erhoffen. Ich habe es bisher noch immer nicht in Erfahrung bringen können, was denn einmal geschehen muss, damit sich doch noch etwas zum Guten für mich wenden kann. Die Sprachgestaltung ist eines der wenigen Dinge bei mir, an welchen ich mich festhalte. Die eigene, zeitweise nicht allein nur latent bei mir vorhandene Fertigkeit zum Verfassen solcher Schriften und jene glücklicherweise bereits schon geleisteten Manifestationen der Beispiele eigener Machart haben mich dazu gebracht, diese Beschäftigungsart aufrechtzuerhalten. So es mir möglich sein wird, kann ich dadurch etwas erreichen, dessen ich auch wirklich bedarf.