Selbsteinschätzung

Präferenz

Wer bin ich und was ich davon habe

Erst gibt man sich die allergrößte Mühe beim Werkschaffen und hat sich dann auch getrost über das dabei erzielte Ergebnis gefreut. Dann korrigiert man die nachträglich aufgefunden Fehler daran und findet sich noch immer etwas Klasse. Daraufhin merkt man, was daran ein Murks ist und schämt sich dafür, was man da getan hat. Darum streicht man nach und nach alles Falsche aus seinem Werk wieder heraus. Aber noch immer ist manches davon auf eine eigentlich verkehrte Weise gewichtet. Das kann man nun erkennen. So würde das Werk noch immer nicht brauchbar sein.

Jener Mist, welcher da noch übrig bleibt, hat kaum eine eigentliche Güte zu eigen. Alle Schwächen und Mängel ihres Erstellers zeigt er klar vernehmbar auf. Ausgehend von dieser Warte habe ich meine Werke zu richten.

Jener Weg, welchen ich dabei begehe, ist ein regelrechter Prozess. Er kostet viel Zeit. Auch nimmt er viel Raum in meinem Leben ein. Das ist nicht immer so einfach zu verstehen, was ich dabei erkennen muss, um meine Dinge verbessern zu können. Manches hat da mich bereits sehr unsicher gemacht. Und doch führt eine Berichtigung der eigenen Schriften zu deren Mehrwert. Es wird so notwendig sein, dass ich das leiste.