Mein Weg

Affirmation

Das tägliche Leisten der einfachen Verrichtungen soll es sein, was uns etwas Gutes möglich machen kann.

Brief

Anschreiben

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

den von mir gegangenen oder zu gehenden Weg bei meiner Beschäftigung mit der eigenen Kunstsache möchte ich nicht einfach mit ein paar wenigen Sätzen und Worten abhandeln. Ich sehe als meine Aufgabe an, von der Sache als meiner eigentlichen Berufung etwas zu sagen, und stehe dabei dazu, dass ich das gerne tue.

Es ist mir von manchen Menschen aus dem inneren Kreis meines persönlichen Umfeldes zeitweise jedoch schon in Abrede gestellt worden, dass ich mich einmal als Künstler verdingen kann. Ich soll darum ein Phantast sein, weil ich es noch nicht aufgegeben habe. Das habe ich schon von so manchen Leuten gesagt bekommen. Darauf kann ich aber antworten. 'Gewiss wird das so sein, aber da bin ich allein nur Einer unter Vielen bei euch.' (Frei nach John Lennon)

Viele Leute sind sich zum Erteilen von Ratschlägen zu dieser Sache von mir befugt vorgekommen. Sie tun dabei so, als ob sie die genaue Lage der Dinge bereits aufgefasst haben und somit das damit Verbundene kennen würden. Da blubbern sie nach, was ihnen zu Ohren gekommen ist. Ob das nun aber wahr sein wird oder nicht, das möchte ich mich gar nicht erst gefragt haben. Ich habe trotzdem daran geglaubt, dass viele Menschen sich auf eine gutartige Weise für mich einsetzen. Manche davon haben sich eben einfach etwas zu sehr Mühe mit den falschen Dingen gegeben.

Ein Mensch soll fehlbar sein. Das bedeutet jedoch nicht, dass er immerzu verkehrt gelegen hat. Ich glaube, dass man als Mensch nicht dauerhaft allein klarkommen kann. Wer einem jedoch die verbale Unterstützung und das förderliche Gebärden verweigert hat, wie möchte der ihm noch ein Freund sein können? - Schließlich sind wir allesamt Gemütsmenschen. Derweil habe ich unter einem ehrlichen Rat etwas verstanden, was mich bei meinem Bestreben unterstützt. Etwas, das danach trachtet, mich zu manipulieren, würde ich dagegen nicht gutheißen können. Da bleibe ich meiner eigenen Sache treu und mache mit meinen Bemühungen als 'Art-Trash'-Aktivist weiter, zumal sie durchweg rechtschaffen sind, wie ich glaube.

Ich habe das, was bereits von mir zu dieser Aktivität ausgesagt worden ist, in meiner Kartei 'Baukasten' in einer möglichst knappen Weise für Sie zur Lesung aufnotiert. Jetzt möchte ich Ihnen dieses Textwerk gerne vorzeigen. Vielleicht werden Sie ja etwas Freude dabei haben, hier zu verweilen und zu lesen.

So verbleibt mit freundlichem Gruß

Der Autor Mathias Schneider