Prolog

Schema: Der Hybrid modernistischer Gesellschaftsordnungen

Dokumentation

Prolog

Der Karteikasten hat für mich die Bedeutung eines Gartens, dessen Gutes ich gerne gedeihen sehen möchte. Hieran bin ich gestaltend tätig.

Auf diese Weise habe ich im Rahmen des mir Möglichen einen eigentlichen Anteil an den Dingen meines Daseins gewonnen. Die Sache findet statt. In meinem unmittelbaren Umfeld wird das mittlerweile auch so wahrgenommen. Somit kann ich mich nun in Ruhe an deren weiterem Ausreifen erfreuen.

Ich habe das für mich Erforderliche aufgeschrieben. Jene von mir dabei geschaffenen Werke bewahre ich in meinem Fundus, bestehend aus der Kartei 'Baukasten' sowie der Sammlung meines Contents im 'Setzkasten', als Medien zur eingehenden Nutzung auf. Jene jetzt schon vorhandenen Dinge setze ich dafür ein, um sie zur Schau zu stellen. Das auf diese Weise geschaffene Werk soll mir einmal dazu dienen, um vor anderen Menschen hinreichend gut als Künstler zu bestehen.

Die Kreationen sollen von der Leserschaft so betrachtet, beachtet und angenommen werden, wie sie jetzt schon hier und dort aufzufinden sind. Alle dafür notwendigerweise zu erbringenden Vorleistungen möchte ich durchführen. Darum ist diese Aufgabenstellung für mich wichtig. Der Umgang mit dem 'Baukasten' ist mit der Zeit zu einer Schulung meiner Fertigkeiten geworden.

Es soll mir eine Freude sein, wenn der eine oder andere Internetnutzer unter Ihnen bereit dazu sein wird, in den hier vorhandenen Schriften zu lesen. Das wird eine der erforderlichen Voraussetzungen für einen Erfolg von mir als Literat und Künstler sein.

Da würde ich nicht die Erwartung an Sie haben, dass Sie etwas zum Wesen der Dinge von mir sagen. Ob Sie das tun möchten, das soll Ihnen nun wirklich freigestellt bleiben. Doch jene Menschen, welche bereits einmal etwas Nettes in meiner Gegenwart zu den Dingen gesagt haben, möchte ich auch weiterhin darum bitten dürfen, dass sie den Respekt davor bewahren. Jedem Menschen steht eine natürliche Achtung seiner Person zu. Auch für mich soll das gelten. Immerhin bin ich darum bemüht gewesen, meine Texte auf klare Weise zu verfassen. Eine vielleicht gegebene Unvollkommenheit des Werks berechtigt derweil kaum zu einer Abwertung meines Wirkens daran.

Nicht alle Texte aus meiner Feder sind bereits gültig. Diese stellen manchmal noch Vorstufen einer literarischen Arbeit dar. Dennoch ist das Wirken von mir progressiv und dient meiner eigenen Sache. Immerhin sind jene von mir einmal ausgewählten Gedanken, der gute Wille beim Arbeiten und auch die eigentliche Intention von mir aufrechterhalten worden. Dank eines Fortbestands davon behält die Sache ihren Sinn für mich bei.

So bewerte ich das, was ich da bereits getan habe, und gewinne unterdessen manche Einsicht zu meinem Dasein. Da erbaue ich nach und nach diese kleine Festung aus Worten für mich, welche vornehmlich zur Absicherung meiner Kunstsache dient.

Jener Garten im Inneren dieser Mauern aus Textfragmenten ist durchzogen von manchem Wassergraben. Ein solches Bild stelle ich mir dafür vor. Vögel fliegen hier zeitweise herum, es kommt sogar zu manchem Wetter. Mal scheint die Sonne, mal der Mond. Zuweilen sind beide vereint zu sehen, manchmal sind beide nicht vorgekommen. So wechseln sich die Dinge bei mir bald wieder ab. Alles wandelt sich unterdessen und nimmt getreu des gerade gültigen Sachverhalts seine Gestalt an. Das scheint mir für ein Gedeihen meiner Dinge recht nützlich zu sein, dass sie sich abwechseln. Im Grunde fehlen jetzt allein nur noch solche Felder bei mir, auf welchen ich mir das zum Leben erforderliche Gut damit erwerben kann.

Blumen des Gartens, Photographie, CGP