Das eigene Modell

Gedanke

Im Formenbau ist ein Modell das Gegenstück zur Urform. Mittels eines Modells desselben können weitere solcher Urformen in gleichwertiger Güte hergestellt werden.

Dokumentation

Das Triviale anerkennen

Auf der Trivialität des Alltags baut Schneider mit seiner Werkschau das Darzustellende auf. Es wird mit Sicherheit gegeben sein. Da hat er manche gute, wahre und richtige Erkenntnis dazu gewinnen können, was sein Dasein ausmacht. Etwas vom ihm Bekannten hat er bereits aufschreiben können. Da ist dieser Fundus freigesetzt worden. Ab diesem Moment hat er von ihm beschaut werden können. So hat er seine Lebensqualität anhand dieser Ordnungen ausmachen und gewichten können.

Mit der Zeit der Arbeit an seiner Kartei hat er es auch gelernt, das Gegebene zu sichten und zu ordnen. Er setzt das dabei Aufgefundene in Bezug zu seiner Lebenswirklichkeit. Da kann er sich mental stabilisieren, wenn er hieran verweilend sitzt und etwas liest.

Dank der Einbindung von Überlegungen zu trivialen Gegebenheiten in seine Schriften hat er sein eigenes Bedenken festmachen können. Da hat sich manches davon aufgeklärt und ihm in verbesserter Weise ab da zur Verfügung gestanden.

Es würde nichts Unerhebliches sein, das selbst für sich leisten zu können, was Schneider mit seinem Baukasten erhält. Die Gestalt der Dinge und ihr Gehalt bedingen einander. Da ist es von Wert, sich das klar zu machen, dass er etwas davon hat, diese Dinge zu vollbringen. Ohne die Gestalt davon zu erkennen wird sowohl der Gehalt wie auch die Form davon verloren sein.

Schneider erkennt gerade das Triviale als eine formelle Wahrheit aller gegebenen Dinge an, ihre Wirklichkeit. Das bildet einen Tensor intensiver Art. Für diesen soll es gegeben sein, dass wir alles uns Bekannte in ihm vereinigen können. Da wird er zur eigenen Stärke, zur Ichkraft des Menschen. Auf dieser Matrix kann aufgebaut werden. Ein Wertgefüge derselben erscheint immerzu. Sie macht das Ich des Menschen aus und ist keineswegs unbestimmt oder gar kopflos. Eine solche grundsätzliche Matrix soll formell zu erschauen sein. Ihr Wesen ist die Leere, ein Ordnungszustand von eigentlich höchster Art. Die Mathematiker bezeichnen diese als die Nullmatrix. Sie trägt den Wert Null.

Dokumentation

Aus der Leere die Substanz beziehen

Eine Lehre der Resonanz wird es sein, dass sie die Natur der Dinge bedingt.

Dem Menschen würde nichts mit Sicherheit eingegeben sein. Alles kommt an der Welt vor, auch das wird zu erhalten sein. Das, woraus der Mensch sich zusammensetzt, kann allein nur etwas sein, das auch wirklich gegeben ist und vorkommt. Er ist also das körperliche Resultat der natürlichen Begebenheiten dieser Welt.

Solche Begebenheiten bestehen vollkommen zurecht, da sie dem Wesen dieser Welt entsprechen. Dabei soll es gleichwertig sein, ob wir dieses als gut oder eben als nicht gut ansehen werden. Lediglich unsere Mentalität wird, dadurch bedingt, variieren.

Nehmen wir darum doch gleich das Gegebene als etwas Gutes an. Das wird dann auch wahr und richtig sein. Dagegen würde das nicht Gute als unwahr und unrichtig anzunehmen sein. Getreu einer solchen Anordnung bildet der Autor Schneider seine Betrachtungen aus dem ihm Vorgegebenen.

Solche Betrachtungen sind also Bewertungen der Begebenheiten. Keine Sinnesfunktion kann mehr als das leisten. Um sich an das Gegebene anzuschließen, hat man es auch zu bewerten. Dabei besteht kein Unterschied zwischen der Schnittstelle, dem Sinn also und der mit diesem erkannten Größe.

Die Sinne eines Menschen sind reflexiv, tragen dabei allesamt durch ihre Rezeptoren Schablonen an sich, welche als Filter für das Wahrgenommene fungieren. Ohne diese Schablonen wird es keine ordentliche Wahrnehmung geben können. Was wir nicht zu erkennen vermögen würden, das könnten wir auch nicht verwerten.

So wird es wahr sein, dass alles gemäß seiner Erscheinungsweise wahrgenommen wird. Zusätzlich zum formell Eindeutigen besteht aber eine informelle Eindeutigkeit, die Leere. Jede Schablone hat zwei Erscheinungsweisen. Ihre Substanz und ihre innere und äußere Leere machen die Gestalt davon aus. Dazwischen ist sie eine bestehende Form.

Wir sprechen vom 'Jiva', wenn die Leere an der Form geschaut wird. Das soll die Seele sein, auch die Seele des Menschen soll analog dazu als eigentliche Leere bestehen.

Bringt man diese zur Resonanz, so durchweht sie ein Windhauch. Die Substanzen solcher Winde sind lokal unterschiedlich und entsprechen den körperhaften Vorgängen vor Ort. Das soll der Geist des Menschen sein.

Was wird da einem Körper noch fehlen, wenn er mit Geist und Seele geeint vorkommt? Warum also soll daraus keine Substanz zu beziehen sein?

So wird es wahr sein, wenn Schneider es aussagt, dass er nicht allein nur die materielle Struktur beachtet, sondern auch ihre räumliche Komponente anerkennt. Diese beiden Größenordnungen nimmt er als unterschiedliche Entitäten dieses Kosmos wahr.

Zur Einheit findet das alles durch die Schau des Gegebenen. Das Intervall davon kann erkannt werden. Es soll die Reichweite von [Nichts; Alles] haben. Was wir Menschen davon ausformen, das reduziert diese absolute Größenordnung und wandelt sie zur Komponente um. Als solche hat sie Substanz, trägt aber noch immer einen Anteil der Leere an sich. Im Verbund mit anderen Komponenten erfüllt sie dann ihre Aufgabe, wenn die Kontur, das was also den 'Jiva' umrahmt, stimmig zum bereits Gegebenen passend erscheint.

Wegen dieser Ausformung zur Komponente wird das, was zuvor gleichwertig mit dem höchsten Guten gewesen ist, zu einer einfachen Sache, welche zurecht gewöhnlich wirkt.

Gedanke

Die eigene Sprache sprechen

Jene Dinge dieses Daseins gewähren uns Menschen aufgrund der Möglichkeit zu einer Vertauschung derselben nahezu unendlich viele unterschiedliche Varianten zur Bestimmung der Gegebenheiten dieses Daseins. Lassen wir es darum einfach sein, diese zu verstellen. Fokussieren wir uns da besser auf deren Hauptwert, das Sein, das Haben und das Tun eines Menschen.

Kommt das alles auch allein nur in Bezug zu unserem Subjekt, dem Ich eines Menschen als dessen Ich, ausgestattet mit Wahrnehmung und Tatkraft, vor, so besteht das doch. Es wird der Wahrheit dieses Lebens entsprechen.

Setzen wir das eigene Dasein auf diese Weise fest und klären die vorgegebenen Bezüge unserer Lebenswirklichkeit, so erscheint dieser Kosmos eines Menschen auf eine reguläre Art getreu seiner Natur. Was braucht man anderes als das, um mit dem eigenen Dasein zurechtzukommen? - Gehe man also in sich und von sich selbst aus. Erweitere man seinen Wirkungskreis auf eine solche Weise und festige diesen, ja sichere ihn ab.

Da wird auch bald die Emanation eines Menschen in unser Blickfeld rücken. Das von uns Gesprochene hat seine Wertigkeit für dieses Dasein. Es soll uns entsprechen und wird darum auf dieselbe Weise richtig einzurichten sein.

Dokumentation

Eine Folgerichtigkeit der eigenen Frequenz zulassen

  • Es gebe etwas, das da ist. Dieses werde so anerkannt.
  • Es gebe etwas Zweites, das auch da sein wird. Mit diesem gehe man auf eine gleiche Weise um.
  • Das Erste und das Zweite stehen eigentlich nicht miteinander in Verbindung. Beides besteht für sich.
  • Ob eine Verbindung von Beidem entstehen kann, soll auf der Möglichkeit ihrer Dimension beruhen.
  • Die eine Sache schwingt in einer ihr zu eigenen Weise.
  • Für die zweite Sache gilt dasselbe.
  • Die eine Sache erkennt das Vorhandensein der anderen aufgrund einer Einwirkung solcher Schwingungen auf die eigene Schwingungsfähigkeit. Das geschieht zeitgleich und ist komplexer Natur.
  • Jede Sache ist für sich ein Ganzes, wird aber durch die andere mitgetragen.

Dokumentation

Seine Referenz selbst bestimmen

Manches muss man im Leben selbst tun, um davon kosten zu können, was ein solches Tun ausmacht.

Dokumentation

Ein richtiger Maßstab

Der eigene Maßstab soll zur Übertragung eines Maßes auf das Gegebene dienlich sein. Dazu soll er ein abgenommenes Maß in eindeutiger Weise wiederholt wiedergeben können. Schneider denkt dabei an die Herstellung gleichförmiger Quadersteine zum Bau eines Gebäudes.

Für ihn hat der Maßstab '1 : 1 : 1 = 100 %' Relevanz. Er verwendet diesen gerne dazu, um Modelle von etwas zu erzeugen, was es geben wird. Die Proportionen einer solchen Sache sollen dank der Verwendung dieses Maßstabes für die Übertragung der Maße bewahrt werden. Auch die geometrischen Verhältnisse eines solchen Körpers sind da gleich.