Arbeiten im öffentlichen Raum

Dokumentation

Arbeiten im öffentlichen Raum

Die Texte meines Karteikastens erarbeite ich zumeist online. Wer es möchte, der kann mir dabei über die 'Schulter' blicken, wie ich das Meinige nach und nach herausstelle und es dabei versuche, die Kernsubstanz meiner eigentlichen Dinge herauszufiltern sowie diese abzusichern. Nach und nach gedeiht diese Werkschau. Auch finde ich nach und nach bei dieser Sache zu jenen Worten, welche zu meiner Arbeit passend sind und darum benannt gehören. Dabei bin ich mir manchmal schon wie ein Schausteller vorgekommen, welcher auf einem imaginären Marktplatz hier im Internet seinen Tisch samt Stuhl stehen hat, und der dort in Gedanken versunken dasitzt, liest und etwas schreibt. Das aber mache ich so gerne und auch so oft, dass ich jetzt eigentlich schon damit begonnen habe, es wirklich zu lieben.

Ich glaube, dass es sehr von Bedeutung sein wird, keine allzu tiefen Spuren bei den Menschen des eigenen Umfelds in deren Gedächtnis zu hinterlassen. Mal schaut der eine oder mal der andere auf mich und mein Werk hier. Ansonsten bleibt mein Wirken weitgehend unbeachtet. Das ist mir zumeist auch ganz recht so. Mehr als ein paar Minuten möchte sich kaum einer der Beobachter diesen Seiten von mir widmen. Allesamt sind die Leute mit ihren eigenen Erledigungen beschäftigt und würden gar nicht die Muße dazu haben, allzu lange zu rasten.

Was kann ich Ihnen nun zu meiner Arbeit an dem Karteikasten mit Namen 'Baukasten' sagen? - Ja, dieser ist noch immer dabei zu entstehen. Obwohl ich mir meiner Dinge mitunter nicht immer gänzlich sicher bin, schreibe ich diese dennoch in der mir möglichen Weise auf, so wie ich sie gerade zu formulieren vermag. Ich habe mir im Laufe der Jahre auch manches System zur Korrektur meiner doch etwas unterschiedlichen Texte einfallen lassen. Diese setze ich nach und nach auch für andere Dateien und Texte in meinem Karteikasten ein.

Ein Ziel dieser Arbeit soll es sein, einen Grundwortschatz so gut bei mir zu vernetzen, dass ich es mir einmal zutrauen kann, das Projekt 'Buch' bzw. eine Veröffentlichung dieser Webseite anzugehen. Ein solches zu erstellen macht einiges erforderlich, was ich nicht sofort leisten können würde.

Ich schreibe darum Basistexte für mich selbst. Es ist logischer Weise auch so, dass ich diese selbst lese, respektive mir vorlesen lasse. Das mache ich parallel zu meinem Tagesgeschäft sowie einer Lebensgestaltung, wie ich diese für mich eingerichtet habe.

Ich korrigiere meine eigenen Schriften, um selbst etwas an Freude im Umgang mit diesen haben zu können. Dazu lese ich lange Zeit daran, befasse mich mit meinen Gedanken und Ideen dabei. Das mache ich so, bis ich wieder einen Zugang zum vorgefundenen Guten habe. Dann, wenn mir etwas Geistreiches offenbar und zugänglich wird, betrachte ich das als einen Glücksumstand für dieses Wirken von mir und flechte das Aufgefundene möglichst an Ort und Stelle durch eine Ergänzung ein. Manches Gute davon ersetzt andere Anteile an diesen Schriften, da ich keiner Wiederholung der Worte über das für diese notwendige Maß hinaus bedarf. So komme ich zuweilen dazu, redundante Anteile bei diesen auszulöschen.

Ich arbeite mich durch die gegebene Struktur meiner Resonanzen entsprechend der richtigen Lesart meiner Wikis durch und bringe meine Dinge möglichst auf ein gewöhnliches Niveau. Ein solches kenne ich dank der Lektüre von Büchern anderer Autoren. Kompakt sollen meine Schriften sein, dabei aber nichts Wesentliches ausgespart haben. Ich beuge mich keiner Idee anderer Menschen und Autoren, wenn ich diese nicht selbst für richtig erachten würde. So habe ich auch keinen Spannungsverlauf an meinen Schriften auffinden können. Diese haben weder einen Fokus (Brennpunkt) noch ein Gefälle an sich, sei dieses nun aufsteigender oder absinkender Art. Ich denke, dass die Kraft zur Konzentration ein Vermögen individueller Art eines Menschen ist und von dessen Usus im Umgang mit seiner Lebensumgebung bedingt wird. Das wird auch kein noch so haarsträubend aufregend geschriebener Text ändern können. Darum kümmere ich mich gar nicht erst um so etwas. Wer müde ist, der gehört eben ins Bett. Wer wach ist, der sucht sich eine dazu passende Beschäftigung, welche ihm gefällig sein wird. So der mit dem Lesen solcher Texte klarkommen kann, werden diese auch etwas an Unterhaltung für ihn bereithalten.

Ich würde es nicht wissen können, ob das wahr ist, dass manche Menschen sich an der Anwesenheit dieser Textwerke meines Karteikastens inmitten dieser kleinen Agora des Internets schon gestört haben. Ich hoffe es, dass diese dann einfach sich woanders hinwenden werden und eben interessantere Dinge betrachten können. Ich gebe es bereitwillig zu. Meine sich erst in der Entstehung befindliche Manier beim Schreiben solcher Sprachgestaltungen würde wahrscheinlich nicht jedem gleich gut liegen. Aber diese Phase der Selbstfindung währt ja auch noch bei mir an. Darum lasse einer den anderen, wie er ist, auf dass alles das gut weitergehen kann und sich keiner am anderen über Gebühr zu stören haben wird.

Ich habe manchen Grund dazu, die hier vorhandene Leserschaft um etwas an Toleranz zu bitten. Die Kartei 'Baukasten' hat einen erheblichen Umfang und würde nicht über Nacht von mir überarbeitet werden können. Meine bei 'Freischreibstunden' erstellten Texte harren allesamt noch ihrer Verbesserung. Deren Durchsicht durch einen Lektor ist auch noch nicht erfolgt. Einen solchen gibt es in meinem Umfeld nicht. Zugegeben, es ist wahr, dass sich niemand aus meinem Bekanntenkreis diese Schriften von mir bereits eingehend durchgelesen hat. Vieles daran ist zudem noch in Bearbeitung, sodass das auch noch für eine ganze Weile wahrscheinlich so bleiben wird.

Ich selbst möchte mit dieser Kunstsache der für eine Bürgerschaft in Deutschland gültigen Ordnung dienen, indem ich sie ableiste. Ich versuche das alles nach und nach zu verbessern und an die wahren Gegebenheiten meines Daseins anzupassen. So soll dieses Stück 'Trashkultur' einmal ein Dokument zur Bestimmung der Gegenwart eines Einzelnen in diesem Land sein. Als solches bedarf dieses Werk keiner besonderen Wertigkeit. Nichts von herausragender Bedeutung habe ich erlebt. Noch weniger als das ist in diesem Dasein durch mich bewirkt worden. Und doch sehe ich eine Nützlichkeit davon für die baldige Zukunft als gegeben an. Also habe ich Gründe dazu, meine eigene Arbeit gut zu machen.

Mein Baukasten wird von mir so aufgebaut, dass ein fortwährendes Arbeiten an diesem möglich ist. Ich habe meinen Alltag wiedergegeben und manches dazu beschrieben, was ich wirklich denke oder glaube. Dieses Spektrum an Gedanken und Ideen hat zuweilen etwas mit denjenigen Dingen zu tun, welche ich einmal studiert oder für die ich mich bereits interessiert und stark gemacht habe. Da habe ich irgendwann damit begonnen, das mir Bekannte einfach per se darzustellen. Ich habe es dazu aufgeschrieben. So ist es erhalten worden.

Es soll wahr sein, dass ich das dafür erforderliche Vermögen zu diesem Zeitpunkt noch immer nicht gänzlich besitze. Dennoch leiste ich das mir Mögliche. Und nebenbei habe ich weiter jene Aspekte studiert, welche mein Dasein bedingen können. So habe ich auch einmal einen Deutschkurs besucht, um mehr darüber zu erfahren, wie in dieser Sprache zu schreiben ist. Mit meinen damals fast 39 Jahren habe ich da noch so einiges dazulernen können, obwohl ich, von meiner Muttersprache her gesehen, deutsch spreche. Dieses Wissen habe ich dann auf meine da bereits bestehenden Texte übertragen und so etwas für mich dazugewonnen. Das zu vollbringen ist eine echte Herausforderung für mich gewesen.

Ich habe es bisher leider nicht in Erfahrung bringen können, ob es viele Menschen gibt, welche so etwas, wie ich es hier durchführe, in solch einer ausführlichen Weise machen. Auch könnte ich Ihnen bestimmt nicht sagen, dass ich jemanden anderen kenne, welcher so etwas ebenfalls auf einem öffentlich zugänglichen Forum getan hat. Das soll schon etwas Besonderes sein. Es hat etwas vom Spiel eines Gauklers an sich und scheint auch nicht gänzlich ungefährlich zu sein, was ich da tue. Da ich durchweg meine eigenen Gedanken und Ideen aufnotiere, kann mich das auch anfällig für Nachreden machen. Es ist durchaus für mich denkbar, dass so eigentliche Irrtümer von mir selbst dabei der Weltöffentlichkeit vorgestellt werden und ich mich so in ein schwieriges Blickfeld rücke.

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Das eigene Kunstschaffen

Ich versuche es, solche Verhältnisse aufzuzeigen, wie sie in meinem Dasein zu einem Bestand finden. Das dafür erforderliche Wissen möchte ich darstellen und so eine Situation herbeiführen, dank welcher ich darüber aufklären kann, was ich da tue und was mir dabei geschieht. Es sollte nicht mein Vergehen sein, dass es heutzutage von manchem so sehr favorisiert wird, das eigentliche Menschendasein zur reinen Privatsache zu erklären. Es wird eigentlich gar kein Vergehen sein. Jeder tut das, was er für richtig hält, weil alles andere ihm vielleicht schaden wird. Die Gesetze dieses Landes sollen mächtig genug sein, um auch unter solchen Umständen, wie sie für das Internet gelten, die gegebene Ordnung zu erhalten.

Ich glaube an eine Möglichkeit des Menschen zur Darlegung der eigenen Handlungen. Insofern es diese einem anderen aufzeigen können, wie eine Tätigkeit durchgeführt werden kann, wird der es auch zu erlernen wissen, wie das geht. Als 'Art-Trash'-Aktivist bin ich bemüht um eine solche Partizipation. Diese kann als eine Teilhabe oder als eine Teilnahme erfolgen. Beide Ausprägungen haben gewisslich ihre Berechtigung.

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Von der Moderation eigener Gedanken

Moderat soll die Durchführung der Bildung dieser Kartei bei mir ausfallen. Allein nur mäßig sollen meine Bemühungen und Bestrebungen sein. Einen Wert davon erkenne ich dabei an. Ich bedenke es mir wahrscheinlich zurecht, dass ich einen sehr ungewöhnlichen Weg zur Erarbeitung von Wissen begehe. Mit diesen Schriften versuche ich das zu bewerkstelligen. Dabei arbeite ich mit einem bekannten Vokabular und einer einfachen grammatikalischen Struktur meine Dinge eindeutig aus. Dazu nutze ich die mir bekannten Möglichkeiten. Ich setze diese bei Gelegenheit um. Vornehmlich erkundige ich die trivialen Anteile meines Daseins und bringe deren Darstellung in eine schlüssige Form. So habe ich erste Beispiele für diese Sprachgestaltung erhalten, an denen ich mich orientieren kann. Da ich kaum andere Dinge beschreibe, als das für eine solche Werkschau erforderlich sein wird, kann ich es sagen, dass ich mich hier zur Beschreibung meiner eigenen Kunstsache aufmache. Alles nicht dazu erforderliche Beiwerk löse ich vorsichtig aus den bereits bestehenden Texten heraus.

Ein Karteikasten soll der sprachlichen Entwicklung eines Menschen dienen können und zur eigenen Befähigung gereichen. In der Art einer Ausarbeitung meiner eigenen Dinge lege ich die mir bekannten Sachverhalte meines Daseins dar und bezeuge deren Wertigkeit. So etwas kann ich da leisten. Diese Arbeit soll einmal eine fruchtbare, aber eigentlich keine furchtbare sein. Ich bitte um ein ganzes Maß an Toleranz mir gegenüber. Ich möchte das Projekt 'Baukasten' gerne weiterführen. Ich verbinde heere Absichten damit.

Manch einer, jener mir gut vertrauten Menschen weiß um diese Schöpfungen aus meiner Feder. Sie aufzufinden wird leicht möglich sein. Trotzdem versuche ich es, das aufrichtige Benennen meiner Gedanken und Ideen beizubehalten. Es soll meinen Charakter genauso stärken, wie es mich dazu ausbilden können soll, als Literat einmal eigene Schriften von Wert zu erstellen. Mir wird dazu ein solch stilles Plätzchen genügen, wie dieses Eine hier noch immer eines ist.

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Eine Einsicht gewinnen

Das Werkschaffen von mir, wie ich es bisher online ausgestalte, ist für mich so etwas wie ein eigenständig durchgeführter Feldversuch. Ich schaffe es hier, das eigene Wort für meine Sache einzusetzen. Dazu stelle ich etwas Eigenes dar. Dabei nehme ich mich praktisch nicht wichtiger als andere Menschen.

Diese Dinge, welche ich hier ausführe und beschreibe, arbeite ich allesamt selbst entsprechend meiner vorgegebenen Alltagssituation aus. Manches habe ich mir dazu aufgeschrieben, um mir selbst einmal auf wichtige Fragen dieses Lebens baldigst eine Antwort geben zu können. Ich weiß es, dass ich das zu leisten habe. Schließlich möchte ich doch nicht untergehen.

Mein Werk steht etwas im Abseits im Internet, wird selten aufgerufen und wohl auch kaum wahrgenommen. Ich präsentiere hier dem tatsächlich vorhandenen Publikum, also auch Ihnen ähnlich wie ein Gaukler vor einer Einkaufspassage den ganzen Verbund meiner eigenen Werke. Dabei jongliere ich mit den Worten, gewinne nach und nach etwas an Sicherheit damit. Jene bei mir aufgetauchten oder mir gestellten Fragen nehme ich wahr und versuche diese bei Werke aufzugreifen. So entwickle ich nach und nach meine Gedanken dazu, stelle Ihnen meine diesbezüglichen Ideen vor.

Wozu mache ich das alles? - Das habe ich mich zuweilen schon selbst gefragt. Ich erahne es erst, dass das alles so, wie es hier vorkommt, seinen Sinn für mich behalten wird. Schließlich habe das ja auch ich selbst dazu geschaffen. Einen solchen Frieden mache ich dabei damit. Diesen werde ich gerne anerkennen, schließlich bringe ich doch nun schon etliche Jahre damit zu, das alles zu verfassen. Und das Dasein von mir behält derweil seine Form bei. Manches kann sich darum für mich auch bereits bessern. Es beantworten heutzutage all meine Fragen dank deren Gegenwart in meinen Textwerken die Ratschläge der anderen Menschen und lösen so manche früher geschehene Peinigung von mir endlich ab. Diese Existenz kann so fruchtlos sein. Damit möchte auch ich mich bereits zufrieden geben.

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Aufgeschlossenheit praktizieren

Woher beziehe ich meine Anregungen für dieses Kunstschaffen? - Für mich selbst ist es möglich, eine solche Sache dank der Reflexion des Gegebenen durchzuführen. Wegen einer gewissen Wahrnehmung der Kräfte von Außenstehenden und der dadurch von mir erhaltenen Momente kann ich das leisten. Ich beachte diese eingehend, wann immer mir etwas interessant zu sein scheint. Ich gebe diesen Geschehnissen zuweilen viel Raum in meinem Bedenken. Auch soll das wahr und richtig sein, es zu erwähnen, dass ich bei Werke das berücksichtige, was man mir vermittelt hat. So machen diese Gegebenheiten einen Anteil an meinen Dingen aus. Darauf kann ich mich dann bei Werke beziehen.

Mir ist ein festes Gefüge an Personen zu eigen, welche mich bei meinem Handeln von Zeit zu Zeit bestärken. Immer wieder sprechen wir von den errungenen Fortschritten. Da wird es inzwischen anerkannt, was ich für mich zur Aufgabe mache. Dazu zähle ich auch jene Menschen, welche mich anderweitig unterstützen, weil ich das Gesamte davon bewahren möchte.

Es formt sich mein Werk nach und nach aus. Es formiert sich aber auch ein feststehendes Gefüge an Förderern und Unterstützer dieser Sache bei mir. Zum Ausgleich dafür bin auch ich für meine Mitmenschen da. Auch ich leiste einen gewissen Beitrag.