Ansätze

Gedanke

Einzig das Eigene kann uns zum Eigentum werden. Das wird allein nur darum so geschehen, weil wir es da einmal für uns aus eigener Kraft geschaffen haben. Wer etwas auf sich hält, der bewahrt es sich auf, was er einmal vom Leben erhalten hat. Wer so gebaut ist, der kämpft gewiss um dieses Recht und tritt dabei auch für sich ein.

Impuls

Haltung

Was wäre ein Mensch sich selbst noch wert, wenn er nicht bereit dazu sein würde, auf eine gute Haltung seines Wesens zu achten? Würde seine Form nicht auch ein Ausdruck seiner Gesamteinstellung sein? Ja, würde diese nicht von anderen Leuten genau so wahrgenommen werden, wie sie vorgekommen ist? Oh, hat der Mensch nicht stets zuvorderst das Wesen eines Menschen wahrgenommen und alles andere davon abgeleitet?

Eine Haltung als Mensch wird von uns einzunehmen sein. Was dabei zu seinem Bestand findet, das werde bewahrt. Es stellt einen Wert für uns dar. Wir müssen das uns Gegebene innerhalb dieses Daseins mit seinem kleineren, uns bekannten Kosmos auffinden, wenn wir es erlangen möchten.

Sprachgestaltung

Benennung statt Betonung

Es soll eine sprachliche Methode von mir sein, auf eine besondere Betonung einzelner Dinge beim Sprechen zu verzichten. Das setzt etwas an Ruhe bei uns frei. Dadurch entsprechen wir den wahren Gesetzmäßigkeiten der Sprache gut. Man soll auf eine gleichförmige Weise die gegebenen Dinge aussprechen. Da kann man bei anderen Leuten gut bestehen, wenn man etwas sagt. Wahrscheinlich wird das eigene Anliegen dann gehört, wenn es klar zu vernehmen ist.

Beim Schreiben meiner Texte achte ich darauf, wie sich diese lesen lassen.

Sprachgestaltung

Artefakte

Ich schreibe zuweilen lange und viel. Besonders dann, wenn ich an einem Abend sehr ausdauernd an meinen Texten gearbeitet habe, entstehen zusätzliche Fehler. Da finde ich hernach oftmals manches Artefakt an diesen auf. Das kann mir selbst mitunter sehr unangenehm sein.

Deshalb, weil ich manche meiner eigenen Texte wochenlang nicht zu Gesicht bekommen habe, sind diese Mängel für mich eine krasse Selbsterfahrung. Da habe ich mich mit diesen zuvor noch sicher gewähnt und trotzdem sind sie falsch.

Ich ändere jeden für mich ersichtlichen Mangel daran ab, wie ich das gerade leisten kann und möchte.

Erkenntnis

Begabung

Da ich mich tagtäglich in einer etwas anderen Verfassung befinde, besitze ich auch jeden Tag eine etwas andere Ausstattung. Ich bin also auch jeden Tag für etwas anderes besonders gut empfänglich. So habe ich Moment für Moment meines Lebens etwas anderes wichtig genommen. Dieser Sachverhalt hat schon manchen Nutzen für meine Arbeit mit sich gebracht, weil er einem Wechsel der Perspektive gleichkommt.

Dokumentation

Meine Aufgabe

Die von mir bereits zu Teilen schriftlich in diesen Karteikasten integrierte Verfassung meines Daseins soll mich an meine eigentliche Aufgabe für dieses Leben erinnern. Anhand einer Lesung der eigenen Texte finde ich etwas dazu heraus, was sie bestimmt.

Dokumentation

Meine Bestimmung

Die Dinge dieses Daseins sind beständig. Sie erscheinen und sind da. Das wird man so erfahren. Dadurch soll deren Gültigkeit geklärt sein.

Ich möchte das Gegebene anerkennen, wie es ist. Das hat seinen Sinn für mich. Darauf berufe ich mich zuweilen.

Dokumentation

Ein eigenes Gespür

Dann, wenn ich es versuche, etwas davon zu erkennen, was das Ganze meines bisherigen Lebens für mich bedeutet, möchte ich mich auch auf mein eigentliches Gespür dafür verlassen können. Das, was ich wahrnehme, hat Gewicht für mich. Schließlich macht es mir ja etwas aus. Ich ordne mein eigentliches Bedenken des Gegebenen dieser Sache meines Gemüts unter. Da richte ich mich darauf aus, einmal etwas an Kraft für mein Dasein daraus zu ziehen.

Impuls

Der Gedanke

Jener Gedanke, welcher bei mir gerade vorgekommen ist, würde nicht ohne Grund aufgekommen sein. Davon gehe ich aus. Darum soll dieser Gedanke auch von mir bedacht werden. Dazu ordne ich ihn mir zu. Ich prüfe seine Verwendbarkeit und schaue es mir an, wozu er taugt.

Erkenntnis

Verhältnisse

Die Dinge eines Menschen sind eigentlich schon seit jeher gutartig von ihrer Natur. So sollen sie das auch für mich sein.

Auch ich verkörpere etwas, das von anderen Leuten aufgefasst werden kann. Mitunter wird etwas davon für diese von Bedeutung sein.

Impuls

Handlungen

Jene, jetzt gerade von mir selbst auszuführende Handlung möchte ich vollständig durchführen. Dazu schaue ich sie mir gründlich an. Was wird mir dadurch möglich?

Bild - Das Elementar und seine Elemente

Sprachgestaltung

Von der Kunst zu Weben

Üblicherweise haben die Menschen bei uns in Europa davon gesprochen, dass man etwas selbst auf die Reihe bekommen soll. Ich habe dabei das Abbild einer Kette vor Augen. Glied um Glied bilden deren Elementare eine Reihe und ergeben etwas als Gesamtheit.

Für mich selbst ist das so richtig gewesen, als ich einen Faden gesponnen habe. Inzwischen ist es aber so gekommen, dass ich diesen auf einen Rahmen aufgespannt habe. Mit Zuhilfenahme eines weiteren Fadens verwebe ich diese Kettfäden dann zu einem Tuch.

Dieses Bild soll auch für meine Arbeit stehen, welche ich an der Kartei 'Baukasten' verrichte.

Sprachgestaltung

Vom Vorhandenen etwas aufschreiben

Einzig das Gute hat seinen Wert für mich behalten. Es ist das, was ich nun hier besprechen möchte. Dazu benenne ich das Vorhandene. So komme ich zu einer Auffassung davon, was mir gegeben ist.